Einige Fakten

  • Bergfried und zwei an ihn schließende parallel zueinander errichtete Flügel
  • durch Gräben an drei Seiten gesichert
  • das Äußere ist massiv gebaut
  • auf dem Grundriss kann man sehr gut die Fundamente des ehemaligen Turmes sowie die starken Mauern nach Norden, Westen und Süden erkennen
  • das Innere wird durch Fachwerk dominiert (16. Jhdt.), mit Fresko einer Lautenspielerin
  • die Wohnteile wurden hauptsächlich von den Herren Plieningen (1480-1642) errichtet
  • vielleicht hatte die Burg gegen die Bergseite eine Schildmauer
  • bei Grabungen hat man im Süden und im Osten mächtige Wehrmauerreste gefunden
  • dass eine Zugbrücke vorhanden war, kann man auch an der Abbildung der Kieserschen Forstkarte erkennen

 

  • um 1620 wird die Burg zum Schloss umgebaut, da der fortifikatorische Charakter wegen der Weiterentwicklung der Feuerwaffen nicht mehr aufrechterhalten werden musste
  • der Treppenraum setzte im Hof einen Fixpunkt, so dass die übrigen Veränderungen des Innenhofes ihm angeglichen wurden
  • unter dem nördlichen Flügel werden die Weinkeller eingerichtet
  • die Fenster im Schickhardt-Stil werden eingesetzt
  • zwischen 1749 und 1765 wurde der herrschenden Kunstrichtung Rechnung getragen und die Bemalung der Nord- und Westfassaden in roter und violetter Farbe mit den gemalten Eckquadern im Diamantschnitt angebracht
  • die Architekturepochen Renaissance und etwas Barock sind beide im Schmuck des Schlosses zu erkennen
VDP DBF HADES