Erste Erwähnungen

Burg Schaubeck ist, nach dem Übergang des Grafenhofes in Steinheim an das Kloster Mariental im Jahre 1272 erstmals als Badische Ministerialenburg erwähnt. Die wohl einflussreichste Familie war die „von Plieningen“, 1480 bis 1645. Sie erreichten die Selbstständigkeit von Ortschaft und Kirche und errichteten an Stelle einer St.-Georgs-Kapelle die St.-Georgs-Kirche mit Grablege und reicher Ausstattung.

Die St.-Georgs-Kirche

Der Flügelaltar, die Stifterschreiben, die Epitaphien, der Taufstein und die Grablege sind einmalig in unserem Raum.

Dietrich v. Plieningen starb 1485 und wurde in der Mutterkirche St. Martin in Steinheim beigesetzt. Der Familie von Plieningen folgten die Freiherren von Gaisberg (bis 1765), später von Kniestadt, 1853 Freiherren von BRUESSELE, 1914 die Grafen Adelmann von Adelmannsfelden.

Die Burg Schaubeck

Die Burg Schaubeck, auf Römischen Ruinen (Villa Rustica) als Badische Ministerialenburg erbaut, ist erstmals 1272 erwähnt, hatte früher eine Zugbrücke, Graben und Bergfried. Die Gesamtanlage hat interessante Baudetails.

Der Pavillon im Park, von Thouret 1812 entworfen, war als Spielhaus des Sohnes von Napoleon bei seinem Besuch in Ludwigsburg vorgesehen. Heutiger Besitzer der Burg und Güter ist Michael Graf Adelmann.

Der Weinbau

Der Weinbau auf Burg Schaubeck ist seit 1297 nachweisbar. Seit vier Generationen ist das Weingut im Besitz der Familie Adelmann. Auf 20 ha Rebfläche werden Erzeugnisse von Qualität erzeugt. Das Amtshaus brannte 1693 ab und wurde 1706 von Sebastian von Gaisberg wieder aufgebaut. Es ist das Geburtshaus von Eduard von Zeller, einem Philosophen des 19. Jahrhunderts. In der Amtsstraße wurde 1768 bis 1821 eine Apotheke betrieben.
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